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1. Computer, Kunst und Pixel

Transkript

Hallo, ich bin Sarah! Willkommen bei Aktivität 6 dieses Kurses zum Thema Kunst. Letztes Mal hast du etwas über eine Bedingung namens Anweisung “falls“ gelernt. Heute sehen wir uns eine weitere Bedingung an: die Anweisung “falls-sonst“. Dazu erstellen wir ein Programm, das ein Bild scannt und einen Schatten erzeugt. Die Anweisung “falls“ liest man als “falls eine Bedingung eintritt, dann führe diese Aktion aus“.

Eine Anweisung “falls-sonst“ schließt die Möglichkeit “entweder oder“ mit ein.

Falls die erste Bedingung erfüllt ist, dann wird die erste Option umgesetzt.

“Sonst“, falls die erste Bedingung nicht erfüllt ist, wird die zweite Option umgesetzt.

Im heutigen Projekt soll der Schatten schwarz sein, wenn das Bild auch schwarz ist. Sonst, falls etwas anderes passiert, soll der Schatten weiß sein.

Wenn wir nur eine Anweisung “falls“ hätten, könnten wir nicht beide Optionen gleichzeitig ausführen. Bilder, die auf einem Computer gezeigt werden, bestehen aus Millionen von kleinen Quadraten, die Pixel heißen.

Wenn das menschliche Auge sie alle gleichzeitig wahrnimmt, verschmelzen sie zu einem Gesamtbild.

Es ist einfach, Bilder oder Fotos am Computer zu verändern, weil jedes Pixel individuell verändert werden kann. Apps und Bildbearbeitungsprogramme wie Instagram nutzen spezielle digitale Effekte für Fotos, die so ähnlich sind, wie die, die du heute kennenlernen wirst. Zu diesen Effekten, die manchmal auch Filter genannt werden, gehören der Schwarzweiß-Effekt, das Bearbeiten des Farbschemas oder die gezielte Bearbeitung eines speziellen Teils eines Fotos. Mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop kann man unter anderem rote Augen korrigieren, den Hintergrund durchsichtig machen und Bilder scharf stellen. Der Computer prüft dabei jedes Pixel im Foto und verändert es, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Mit einer Bedingung “falls-sonst“ können Computer diese Effekte erzeugen.

In diesem Beispiel wendet der Computer einen so genannten “selektiven Farbeffekt” an: Zuerst wird jedes Pixel gescannt, um die Farbe zu erkennen.

Wenn die Farbe des Pixels der Farbe entspricht, die hervorgehoben werden soll, dann wird nichts verändert. Ansonsten wird die Farbe ausgegraut.

In diesem Bild bleibt die leuchtend gelbe Farbe erhalten und alle anderen Farben werden ausgegraut. All diese Bildbearbeitungswerkzeuge wurden mithilfe der Informatik entwickelt. Bevor es diese Werkzeuge gab, mussten Fotografen mühsam von Hand die Farbe auf den Film aufbringen und Fehler ausbessern.

Mit dem Computer lässt sich so etwas in Sekundenschnelle erledigen.

Im heutigen Projekt programmierst du einen Filter, der Bilder scannt, um Silhouetten oder Schatten zu erzeugen. Jetzt bist du dran!

Öffne das Startprojekt. Gehe danach zum nächsten Video.

Anleitung

  1. Klickt auf den Startprojekt-Link neben dem Video.
Quellenangaben
  • Selective Color Sunflowers von Lodahln (https://www.flickr.com/photos/lodahln/9566760690/) lizenziert unter CC-BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/)
  • Der Song „Venture Out“ unterliegt © SmartSound-- CC-BY-SA 4.0 ist nicht anwendbar.